Dreiländer Bike Arena Reschensee Mountainbike magazin.de Transalp Shuttle Service

Fr. 08.07.11

Wie, Sie kennen die Region rund um den Reschensee noch nicht? Dann wird‘s aber Zeit. Und die brauchen Sie auch, um die paradiesischen Trails im Dreiländereck von Österreich, Italien und der Schweiz zu erkunden.

Im Grenzgebiet Italien-Österreich-Schweiz lässt es sich vortrefflich biken – länderübergreifend durch einige der schönsten alpinen Bike-Reviere.

Alle Infos zur Reschenseeregion

Er erzählt von vergangenen Zeiten, als viele Menschen in der Region am Reschenpass arm waren und ihre Heimat verlassen mussten, um Geld zu verdienen. Gerne hören wir zu, willkommen ist die Pause auf der langen Tour rund um den Reschensee. Hier, am Reschenpass, wo das Vinschgau mit dem Engadin und Tirol zusammentrifft. Hier, in der Drei-Länder-Bike-Arena, wie die Region rund um den Reschensee in der Sprache der Touristiker heißt. Den, der die Idee vor zehn Jahren ins Rollen gebracht hat, haben wir schon kennengelernt: Harry Ploner. Damals war der Hotelier und begeisterte Mountainbiker der Nauderer Tourismusobmann.  Auch er weiß viele Geschichten aus seiner Heimat mit ihren gletscherbedeckten Gipfeln und den uralten Dörfern zu erzählen, aber auch von Größen aus der Bike-Branche wie Gary Fisher oder den beiden Roh­loffs, die alle schon bei ihm in Nauders zu Gast waren. Von den Anfängen der Wegebeschilderung berichtet er und vom legendären Snowdownhill.

Nach dem malerischen Schwarzsee beginnt der grandiose Trail nach Nauders.
Mittlerweile bietet diese Region eine unglaubliche Vielfalt an Tourenmöglichkeiten. Auch wir kennen – wie viele Biker – den Reschensee vor allem als Station auf einem Alpencross. Schließlich ist die berühmte Uina-Schlucht, das Val Mora und der Chaschauna-Pass nicht weit. Von Nauders aus lässt sich sogar an einem Tag eine Dreiländertour inklusive Uina-Schlucht und Sesvenna-Hütte schaffen. Doch uns steht der Sinn nach weniger bekannten Touren. "Kein Problem", sagt Harry. Und hört gar nicht mehr auf, Vorschläge zu machen. So viele lockende Ziele – zu viele für unseren ach so kurzen Aufenthalt.

Das höchste Prädikat, das Harry für eine Tour zu vergeben hat, heißt "lässig". So kennzeichnet er beispielsweise die Rundtour hoch über dem Reschensee mit Überquerung der Hochebene Plamort. Denn hier ist alles geboten: ordentlich Höhenmeter, spektakuläre Aussichten, lange und wilde Trailabfahrten. Eine große Portion Geschichte gibt‘s außerdem. Oben, mitten auf der romantischen Moorfläche, erinnern uns vor dem Panorama des Piz Lad die Panzersperren an den Wahnsinn des Ersten Weltkriegs. In krassem Gegensatz zur idyllischen Landschaft stehen die verlassenen Bunker.

Kurz darauf der Blick auf den gletscherbedeckten Ortler. Und dann abbiegen rein ins Trailvergnügen: Anliegerkurven, Felsen, Wurzelstufen – bis hinunter zum Reschensee. Zeit zu verschnaufen haben wir erst wieder auf dem Radweg. Eine gute Gelegenheit, mit unserem Begleiter zu sprechen. Auch er hat eine besondere Beziehung zur Zeit, speziell hier am Reschensee. Denn Martin Ladner ist Systembetreuer an der Universität in Innsbruck. Als geprüfter Mountainbikeguide nahm er sich aber auch schon mal einen ganzen Sommer frei, um hier Touren zu führen. Satte 130 000 Hm ist er in jener Saison gestrampelt.

Sitzt Martin auf dem Mountainbike, nimmt er sich gerne die Zeit für jeden Abstecher. Und deshalb schauen wir auf der zweiten Hälfte unserer Runde um den Reschensee noch am Schwarzsee und am Grünsee vorbei. Ganz ohne Hast genießen wir die herrlichen Trails. Diesmal sind auch Wiesenwege dabei, die einen förmlich schweben lassen.

So einen Traum-Trail haben wir schon zuvor entdeckt auf der kleinen Einrollrunde oberhalb von Nauders zwischen dem alten Stableshof und der urigen Jausenstation Novelles. Doch das ist nicht unsere einzige Erinnerung. Noch heute träumen wir von den Ziach-Kiachln, die die Wirtin ganz frisch im Fett herausgebacken und mit Puderzucker bestäubt hat. Allein beim Gedanken daran läuft einem das Wasser im Mund zusammen.

Zeitlos schön: das altertümliche Dörfchen Tschlin im Unterengadin
Als lohnend in jeder Hinsicht – auch in kulinarischer – erweist sich die Auffahrt zur Alp Tea. An diesem Tag sind wir in der Schweiz unterwegs. Satte 1000 Höhenmeter am Stück zieht sich der Wirtschaftsweg zur Alp hinauf – keine Gnade für die Wade.

Umso unbeschwerter brettern wir anschließend ins Tal. Was im Geschwindigkeitsrausch auf Forstwegen begann, endet dann als Zeitreise: Im Schweizer Örtchen Tschlin kommen wir uns vor wie in den Dreharbeiten mitten in den Kulissen eines historischen Films: Die Häuser sehen aus wie im Mittelalter, Ruhe liegt über den gepflasterten Straßen und Höfen.

Die Milch­kan­nen werden gerade im Dorfbrunnen gewässert. Eine junge Mutter sonnt sich mit ihrem Kind auf einer Bank vor dem Haus. Ältere Frauen mit Kopftüchern klauben Kartoffeln aus dem Acker. Sie sprechen Rätoromanisch. Wir verstehen kein einziges Wort. Aber eines verstehen wir ganz genau: dass wir hier eine gute Zeit haben.

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der Sommer neigt sich dem Ende zu, der erste Schnee liegt bereits auf den Bergen und somit geht auch unsere Radsaison zu ende.
Wir möchten uns bei unseren Radgästen aus diesen Sommer für das entgegengebrachte Vertrauen bedanken und würden uns freuen, wenn Sie im Sommer 2018 unseren Service wieder in Anspruch nehmen!

Wir wünschen Ihnen noch sonnige Herbsttage, wo man noch den einen oder anderen Kilometer fahren kann :-)

Ihre Fam. Schmid mit Team

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